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Myrtenhof

Der Myrtenhof (Patio de los Arrayanes) hatte unterschiedliche Namen im Laufe der Jahre, der aktuelle stammt von den Myrtenbüschen, deren leuchtendes Grün einen Kontrast zum weißen Marmorboden bildet und die das Wasserbecken in der Hofmitte umranden. Einst hieß er auch Teichhof oder Wasserbeckenhof (Patio del Estanque/de la Alberca) aufgrund des Wasserbeckens (34 m auf 7,10 m), das den Hof längs teilt und mit Wasser aus den Marmorbecken an seinen Enden gespeist wird. An den längeren Seiten des Hofes gibt es eine Reihe Zimmer, an den kürzeren Seiten je ein Säulengang. Je sieben Halbkreisbögen stützen sich auf Säulen mit kubischen Kapitellen, sie sind mit durchbrochenen Rautennetzen und Inschriften mit Lobliedern auf Gott geschmückt. Der mittlere Bogen ist größer als die anderen sechs und hat Arabeskenornamente in den Spandrillen und Kapitelle mit Stalaktiten. 

Der südliche Säulengang hat an seinen Enden Speisekammern mit Stalaktiten geschmückten Wandschränken und dem folgenden Text: „Hilfe und Schutz von Gott und einen glorreichen Sieg für unseren Herren Abu Abd' Allah, Emir der Muslime”. Die meisten Inschriften in diesem Hof sind Lobpreisungen auf Gott oder den Emir. Die einstigen Räumlichkeiten am südlichen Säulengang wurden teilweise für den Bau des Palastes Karls V. abgerissen. Im oberen Stockwerk ist eine Galerie mit sechs Bögen, der Sturz des mittleren ist erhöht. Die abgestuften, mit Arabesken verzierten Gesimskonsolen sowie das Transennengeländer aus dem 19. Jahrhundert sind aus Holz. 

Wie bereits erwähnt wird vermutet, dass hier früher mehrere Zimmer existierten. Der Abriss dieser Räumlichkeiten nährt die Gerüchte, dass Kaiser Karl V. den Winterpalast der Alhambra zerstören lies, um seinen eigenen Palast zu bauen. Experten sind sich nicht darüber einig, wie die Räume ausgesehen haben könnten, doch stimmen sie darin überein, dass es keine sicheren Beweise gibt, dass der Winterpalast überhaupt existierte. 

Der Hof an diesem Säulengang wurde im 19. Jahrhundert bis auf die Fliesenmosaike nach dem Vorbild des gegenüberliegenden Säulengangs neu gestaltet. 

Die seitlichen Gebäude waren Wohnungen für die Frauen. Im Erdgeschoss sind mehrere Türen, die in weitere Räume führen (bzw. führten). 

Über dem nördlichen Säulengang, hinter dem der Comares-Turm steht, ist eine Brüstung mit zwei kleinen seitlichen Türmen, die 1890 neu gebaut wurden, da die Decken des Säulengangs und des angrenzenden Saals brannten. An den Seiten des Säulengangs sind Speisekammern mit Bögen, Kuppeln und mit Stalaktiten geschmückten Wandschränken über der Wanddekoration aus Fliesen aus dem 16. Jahrhundert. Im oberen Teil ist eine Inschrift, ein Gedicht von Ibn Zamrak zu Ehren Mohammeds V. nach der Eroberung Algeciras 1368.

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